Schlanker Staat funktioniert nicht bei Innerer Sicherheit

Kreis Warendorf/Freckenhorst. Politische Radikalisierung und eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft stellen die Polizei vor neue Herausforderungen. Deshalb ist Rückhalt in der Politik für die Arbeit der Ordnungskräfte sehr wichtig - so eines der Ergebnisse des letzten politischen Stammtisches Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreis Warendorf.
Der CDU-Arbeitnehmerflügel hatte Manuel Ostermann, Beauftragter Junge Polizei der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG BpolG) zu einem Gedankenaustausch über die Innere Sicherheit eingeladen. Dabei sollten insbesondere der Berufsalltag der Kolleginnen und Kollegen im Polizeidienst im Vordergrund stehen.

Ostermann erklärte, dass die Innere Sicherheit zweifelsfrei für rege Diskussionen in der Gesellschaft und in der Politik sorge. Generell könne man aber stolz sein, auf leistungsfähige Einsatzkräfte zurückzugreifen zu können, die täglich für  den Rechtsstaat und somit für die Menschen einstehen – vielfach weit über die physische und psychische Belastungsgrenze hinaus.
Daher müsse man dafür Sorge tragen, dass durch Beschaffung modernster Technik und weiteren Einstellungen von Polizistinnen und Polizisten, die Polizei auch weiter handlungsfähig bleibe. Dies sei in Anbetracht steigender Gewaltbereitschaft auch dringend geboten.
Insgesamt habe die neue Landesregierung einige richtige Schritte eingeleitet. So entlasteten begonnene Neueinstellungen/Neuausbildungen die Polizistinnen und Polizisten, und trügen dazu bei, die über fünf Millionen Überstunden der Bundespolizei und Polizei in NRW abzubauen.
Wichtiger als so manche Detailregelung sei den Kolleginnen und Kollegen jedoch, dass die Wertschätzung der Polizei sich in der Gesellschaft wieder verbessere.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.cda-bund.de und www.cda-kreis-waf.de.

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