Bundesvorstandsmitglied und stellv. CDA Kreisvorsitzender Ulrich Bösl und CDA-Kreisvorsitzender Christian Prahl
Bundesvorstandsmitglied und stellv. CDA Kreisvorsitzender Ulrich Bösl und CDA-Kreisvorsitzender Christian Prahl

Kreis Warendorf. – „Wir stehen hinter dem Mindestlohn.“ fasst Ulrich Bösl die Position der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreis Warendorf zusammen. Der stellvertretende CDA-Kreisvorsitzende und Mitglied des CDA-Bundesvorstandes hatte in der ersten Sitzung des neu gewählten Kreisvorstandes über die aktuelle Diskussion zur Lohnuntergrenze berichtet und auch einen neuen Beschluss der Bundes-CDA vorgestellt.

Die Einführung des Mindestlohns und dass dieser Zukunft möglichst politikfern ausgehandelt wird, ist ein Erfolg der CDA. Detailprobleme im Gesetz dürften aus Sicht der CDA nicht dazu genutzt werden den Mindestlohn insgesamt abzuwerten. Zu einer wirksamen Lohnuntergrenze gehört für die CDA auch eine angemessene Kontrolle. Diese müsse sich aber an der Lebenswirklichkeit orientieren.


„Wenn z.B. in Sportvereinen, Kirchengemeinden oder ähnlichen Organisationen ein Mini-Job nur dazu genutzt wird, um Ehrenamtlichen Anerkennung entgegenzubringen, muss man andere Lösungen finden.“, so Christian Prahl, Kreisvorsitzender der CDA. Weitere Änderungen könne man diskutieren, wenn man fundierte Erfahrungen mit dem Mindestlohn habe. Davon könne nach 2 Monaten natürlich noch nicht die Rede sein. Insgesamt plädiert die CDA für praxistaugliche Lösungen.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben